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DER KÖNIG VON KÖLN – SONDERPREIS FÜR HERAUSRAGENDE DARSTELLERISCHE LEISTUNG

Das Schauspielerensemble der WDR-Produktion „Der König von Köln“ ist am 27. November 2020 beim Fernsehfilmfestival Baden Baden mit dem Sonderpreis für herausragende darstellerische Leistung geehrt worden. In der Satire über den Kölschen Klüngel wird ein einfacher Beamter des Bauamts zum Spielball einiger Superreicher, die bei einem geplanten Großbauprojekt das große Geld machen wollen.

Laut der Jury gelinge es den Schauspieler*innen „… virtuos aufzuspielen, ohne Bremse, lustvoll, mitreißend und gleichzeitig verstörend, wenn verlangt. Jeder Charakter wird ausgekostet, immer mit Risiko, wie es sich in der Geschichte widerspiegelt. Ulrich Brandhoff, Judith Engel, Jörg Hartmann, Eva Meckbach, Ernst Stötzner, Serkan Kaya, Joachim Król, Rainer Bock und alle weiteren Kolleg*innen zeigen, was man als Schauspieler*in können kann.“ Seit 1964 verleiht die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste den Fernsehfilmpreis an deutschsprachige Fernsehfilmproduktionen, seit 1989 im Rahmen des Fernsehfilmfestivals Baden Baden. Ausgezeichnet wird laut Satzung „eine herausragende Produktion, die dem Genre Fernsehfilm inhaltlich und formal wegweisende Impulse gibt“.

„Der König von Köln“ wurde erstmals am 11. Dezember 2019 im Ersten ausgestrahlt. Redaktion hatte die WDR-Redakteurin Nina Klamroth.

DIE LIEBE DES HANS ALBERS

Mittwoch 06.01.21 – 21:45h – Das Erste

Der ehrgeizige deutsche Schauspieler Hans Albers verliebt sich in Zeiten der erstarkenden Nazi-Diktatur in die jüdische Schauspielerin Hansi Burg. Allem äußeren Druck zum Trotz hält er lange an der Beziehung fest, doch die politische Situation und sein Streben nach Erfolg fordern Opfer. Das Dokudrama erzählt die Geschichte einer großen Liebe und nähert sich gleichzeitig dem wahren Hans Albers hinter der Maske des Draufgängers an.

Regie: Carsten Gutschmidt
Drehbuch: Dirk Eisfeld
Produktion: Zeitsprung Pictures
Cast: Ken Duken, Picco von Groote, Dirk Martens, Christian Aumer, Sebastian Nakajew u.a.

WALDGERICHT – EIN SCHWARZWALDKRIMI

Zweiteiler: Montag 04.01.21 und Dienstag 05.01.21 – 20:15h –  ZDF

Regisseur Marcus O. Rosenmüller inszeniert erneut einen mystischen Thriller mit Jessica Schwarz und Max von Thun in den Hauptrollen. Seit Ende Juli 2020 entsteht in der Umgebung von Freudenstadt ein neuer zweiteiliger Schwarzwaldkrimi mit dem Arbeitstitel „Waldgericht“. In weiteren Rollen spielen Jeanette Hain, Bruno Eyron, Nadja Bobyleva, Rike Schmid, Robert Schupp, Peter Prager, David Zimmerschied, Arved Friese, Alexandra Kamp und viele andere. Das Drehbuch stammt erneut von Anna Tebbe.

Auf einer Wiese wird die Leiche eines Obstbauern gefunden: kopfüber vergraben, drapiert wie eine Vogelscheuche. Die spektakuläre Inszenierung des Mordes versetzt Maris Bächle (Jessica Schwarz) und ihren Kollegen Konrad Diener (Max von Thun) in Alarmbereitschaft. Doch zunächst liefern die Ermittlungen der Freudenstädter Doppelspitze nur spärliche Ergebnisse. Als Konrad auch noch mit dem Verschwinden seines schüchternen Sohnes Emil (Arved Friese) aus dem Zeltlager konfrontiert wird, liegen die Nerven blank. Kurz darauf gibt es ein zweites Opfer: Der Besitzer einer Gerberei wird ertrunken in einem Bottich voller Lauge gefunden. Erst als Emil nach zwei Tagen im Wald wieder zu Hause auftaucht, werden bei Maris Erinnerungen an eigene Erlebnisse als Achtjährige wach: Bringen eine alte Sage um Waldgeister und ein mittelalterlicher Richtplatz sie und ihren Kollegen auf die richtige Spur?

Regie: Marcus O. Rosenmüller
Drehbuch: Anna Tebbe
Produktion: all-in-production
Cast: Jessica Schwarz, Max von Thun, Nadja Bobyleva, Rike Schmid, Jeanette Hain u.a.

HELENE, DIE WAHRE BRAUT

Freitag 25.12.20 – 12.50h – Das Erste

Helene wird von ihrer bösen Stiefmutter Gertrud zu Arbeiten gezwungen, die nicht zu schaffen sind. Als sie mit Hilfe der Fee Cleo ein Schloss für sie errichtet, soll für Helene nur Platz im Keller sein. Da sperrt Cleo Gertrud kurzerhand dort hinein. Ein Prinz, Lassmann, kommt am Schloss vorbei. Er und Helene verlieben sich und wollen heiraten. Der Prinz reitet nach Hause, um seinen Eltern von Helene zu berichten und erfährt, dass er der Königstochter des Nachbarreiches versprochen ist – Prinzessin Josefine.

Lassmann flieht, um zu Helene zurückzukehren. Dabei stürzt er im Wald vom Pferd und verliert das Bewusstsein. Helene macht sich auf die Suche nach ihm, aber die beiden verpassen sich. Als Lassmann schließlich doch zu ihrem Schloss gelangt, trifft er dort nur Gertrud an. Die behauptet, Helene sei bei einem Überfall umgekommen.

Voller Trauer kehrt Lassmann nach Hause zurück und willigt ein, Prinzessin Josefine zu heiraten. Helene glaubt, Lassmann habe sie vergessen. Der Kummer darüber droht sie zu erdrücken, als sie ein verlorenes Lämmchen und auch Arbeit bei einem alten Schäfer findet. Helene spinnt Wolle, lässt sie vom Schäfer gegen Stoffe tauschen und entwickelt Geschick beim Nähen schöner Kleider. Die neue Aufgabe gefällt ihr und bringt Helene auf dem Markt Geld und Anerkennung ein. Auch Prinzessin Josefine wird auf Helenes Stand aufmerksam und engagiert sie als Schneiderin für ihre Hochzeit mit Lassmann.

Josefine bewundert Helene für ihre Selbstständigkeit und lädt sie als Brautjungfer zur Hochzeit ein. Doch Prinz Lassmann erkennt die Frau, die er verloren zu haben glaubte und bricht die Hochzeit ab. Helene flieht. Nach einem dramatischen Zusammentreffen in Gertruds Schloss finden die beiden schließlich zueinander. Josefine gibt Lassmann frei. Gertrud bleibt dank eines Zaubers von Cleo für immer im Schloss gefangen. König Albert gibt dem Paar doch noch seinen Segen, und Helene und Lassmann schließen den Bund für ein gemeinsames, gleichberechtigtes Leben.

… UND DIE MORAL VON DER GESCHICHT’?

„Manch eine ahnt anfangs nicht, was in ihr steckt und wie viel Kraft sie dabei entwickeln kann, mutig den eigenen Weg zu gehen.“ (Annette Walther und Christoph Reyer, Redaktion)

 

Regie: Zoltan Spirandelli
Drehbuch: Katja Kittendorf
Produktion: Zieglerfilm Köln
Cast: Caroline Hellwig, Stefan Gorski, Tanja Schleiff, Barbara Colceriu, Dominic Raacke u.a.

HARTER BROCKEN – DIE FÄLSCHERIN

Donnerstag 17.12.20 – 20:15h – Das Erste

Ein Einbrecher hängt in St. Andreasberg tot vom Dach eines Ferienhauses, das eine geheimnisvolle Kunstrestauratorin bewohnt. Dorfpolizist Frank Koops erhält diesmal bei seinen Ermittlungen unwillkommene Unterstützung: Die aus der Landeshauptstadt entsandte Ministerialbeamtin Kramer weicht ihm nicht von der Seite, um kritisch die Auslastung der abgelegenen Polizeistation zu prüfen.

Mit seiner Mischung aus Gelassenheit und Bauernschläue kommt Koops dahinter, was der Einbrecher gesucht hat und wer die Restauratorin wirklich ist: Es handelt sich um die gesuchte Kunstfälscherin Anna Sorenko, die sich und ein weltberühmtes Gemälde vor der kalabrischen Mafia versteckt. Schon bald taucht Don Moretti höchstpersönlich im Harz auf, um sich das millionenschwere Kunstwerk zurückzuholen, das er wiederum aus einem Museum gestohlen hatte.

Von der Kaltblütigkeit der Verbrecher lässt sich Koops allerdings genauso wenig beeindrucken wie vom Charme der bildschönen Fälscherin. Verlassen kann sich der unbestechliche Dorfsheriff wie immer auf seinen Instinkt sowie auf seine Kollegin Mette und den Postboten Heiner, die Koops beim bleihaltigen Showdown den Rücken freihalten.

Regie: Anno Saul
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt
Produktion: Odeon Fiction
Cast: Aljoscha Stadelmann, Moritz Führmann, Anna Fischer, Nadja Bobyleva, Katharina Heyer u.a.